Hautarztpraxis am Roseneck - Laserbehandlungen

Lasermedizin / Laserbehandlungen

Wir verfügen über moderne Lasertechnik zur Entfernung gutartiger, störender Hautveränderungen. Die Behandlung erfolgt ambulant und in der Regel unter örtlicher Betäubung – ohne Narkoserisiken und meist mit kurzer Ausfallzeit.

 

Schonende Abtragung gutartiger Hautveränderungen

Alterswarzen (seborrhoische Keratosen), Fibrome z.B. Stielwarzen) und weitere gutartige Hautveränderungen können wir damit präzise und in vielen Fällen kosmetisch sehr vorteilhaft entfernen. Je nach Befund ist eine narbenarme Abheilung möglich.

Erbium:YAG-Laser bei sonnenbedingten Pigmentierungen
Mit unserem gepulsten Erbium:YAG-Laser lassen sich oberflächliche, sonnenbedingte Pigmentierungen (z. B. Altersflecken) häufig schonend behandeln.

 

Aktinische Keratosen (Lichtschäden) – Therapieoption Laser

Aktinische Keratosen (Lichtkeratosen) sind sonnenbedingte Hautveränderungen mit dem Risiko, in ein spinozelluläres Karzinom überzugehen. Daher ist in der Regel eine konsequente Behandlung sinnvoll. Die Lasertherapie stellt hierbei eine moderne, nicht-invasive Behandlungsoption dar und kann – abhängig von Lokalisation und Ausprägung – eine gut verträgliche Alternative zu lokalen medikamentösen Therapien sein.

 

FAQ – Laserbehandlung von Hautveränderungen

Welche Hautveränderungen können gelasert werden?
Häufig eignen sich gutartige, oberflächliche Hautveränderungen wie seborrhoische Keratosen (Alterswarzen), weiche Fibrome/Stielwarzen, teils auch oberflächliche, sonnenbedingte Pigmentierungen (z. B. Lentigines/„Altersflecken“) – jeweils nach ärztlicher Beurteilung.

 

Welche Hautveränderungen sollten eher operativ entfernt werden?
Bei unklaren, atypischen oder malignitätsverdächtigen Läsionen ist die operative Entfernung mit histologischer Untersuchung der Standard.

 

Kann man aktinische Keratosen mit Laser behandeln?
Ja, Laser wird von vielen Patientinnen/ Patienten als angenehmer empfunden im Vergleich zu langwierigen chemischen Lokaltherapien.

 

Wie läuft die Behandlung ab?
Nach Anamnese und Untersuchung (z.B. inkl. Dermatoskopie) erfolgt die Behandlung ambulant. Meist wird lokal betäubt; danach wird die Veränderung gezielt abgetragen bzw. behandelt. Anschließend erhalten Patientinnen und Patienten Instruktionen zur Wundpflege und zum UV-Schutz.

 

Tut das weh?
Unter lokaler Betäubung sind die Schmerzen typischerweise gering. Postinterventionell können Brennen, Wundgefühl oder Spannung für 1–3 Tage auftreten, abhängig von Areal und Behandlungsgröße.

 

Wie sieht es nach dem Lasern aus?
Üblich sind Rötung, leichte Schwellung, Krusten-/Schürfwunden-ähnliche Heilung. Die Abheilung dauert oft einige Tage bis ca. 2 Wochen (je nach Lokalisation/Tiefe). Eine anhaltende Rötung kann länger persistieren.

 

Bleiben Narben zurück?
Ziel ist eine möglichst narbenarme Abheilung. Eine narbenfreie Heilung kann nicht garantiert werden. Das Risiko steigt u. a. bei tieferen Abtragungen, Infektion, Reizung/Manipulation, entsprechender Neigung zu hypertrophen Narben/Keloiden und ungünstiger Lokalisation.

 

Gibt es Risiken oder Nebenwirkungen?
Möglich sind vorübergehende Rötung/Schwellung, Krustenbildung, Infektion, verzögerte Wundheilung, Blutung/Exsudation, sowie Pigmentverschiebungen (Hyper- oder Hypopigmentierung), insbesondere bei frischer Sonne/UV-Exposition oder dunkleren Hauttypen.

 

Was muss man nach der Behandlung beachten?
Konsequente Wundpflege gemäß Anleitung, Krusten nicht abkratzen, Reibung/Trauma vermeiden. Wichtig ist UV-Meidung und konsequenter Sonnenschutz (z. B. hoher SPF), um Pigmentstörungen zu reduzieren.

 

Wie lange bin ich „ausgefallen“?
Meist sind Patientinnen und Patienten zeitnah wieder arbeitsfähig. Sichtbare Rötung/Krusten können – je nach Areal – kosmetisch relevant sein. Bei größeren Arealen oder exponierten Stellen kann eine längere „soziale Ausfallzeit“ entstehen.

 

Sind mehrere Sitzungen notwendig?
Das hängt vom Befund ab. Manche Läsionen lassen sich in einer Sitzung behandeln, bei ausgedehnten Arealen (z. B. Feldkanzerisierung) oder Pigmentstörungen können mehrere Sitzungen sinnvoll sein.

 

Kann man Laser trotz Blutverdünner durchführen?
Oft ja, aber das Blutungs-/Nachblutungsrisiko kann erhöht sein. Die individuelle Abklärung (Indikation der Antikoagulation, Substanz, Risiko-Nutzen) sollte vorab erfolgen; pauschale Absetzempfehlungen sind nicht sinnvoll.

 

Übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten?
Eine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse ist nicht möglich, bei Laser handelt es sich um Selbstzahlerleistungen. Die Kosten berechnen sich nach GoÄ und werden Ihnen beim Aufklärungsgespräch mitgeteilt. Bei der privaten Krankenversicherung ist bei vielen Indikationen eine vollständige Kostenübernahme möglich.